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Preussische Räumung

Der Vermieter oder dessen Rechtsanwalt hat einen Gerichtsvollzieher mit der Zwangsvollstreckung und Räumung beauftragt.  Nach Erteilung des Auftrages wird der Vermieter vom Gerichtsvollzieher zur Leistung eines Kostenvorschusses in Höhe von ca. 3000 € bis 7000 € aufgefordert. Nach Erhalt des Betrages wird der Räumungstermin festgelegt. Der Mietschuldner wird in der Regel mit einer Frist von zwei Wochen über den anstehenden Räumungstermin informiert. Vermieter und Mietschuldner werden zum Räumungstermin geladen. Der Gerichtsvollzieher beauftragt einen Schlosser für das eventuell notwendige Öffnen der Tür und einen Spediteur seiner Wahl mit der Inventarisierung, Verpackung und Abtransport der Sachen des Mietschuldners in die Pfandkammer des Gerichtsvollziehers.(Meistens im Lager des beauftragten Spediteurs.) Dort werden die Sachen mindestens zwei Monate verwahrt und verwertbare Sachen dann vom Gerichtsvollzieher öffentlich versteigert. Nicht verwertbare Gegenstände werden danach auf Kosten des Vermieters entsorgt. Nichtpfändbare Gegenstände sind während der Lagerzeit auf Kosten des Vermieters an den Mietschuldner auszuhändigen.

Nachteile

  • Der Gerichtsvollzieher hat kein Eigeninteresse und beauftragt den Spediteur häugfig nicht nur nach Kostengesichtspunkten. Für ihn zählen auch subjektive Kriterien wie z. B. eingespielte Geschäftsbeziehung, Sympathie, Vertrauen, Arbeitserleicherung usw.
  • räumt nur gegen Zahlung eines Vorschuß für seine Gebühren und die voraussichlichen Kosten für Spediteur und Lager. Keine Verhandlungsmöglichkeiten für den Vermieter. Die Konditionen können entweder akzeptiert werden oder der Räumungsauftrag wird nicht durchgeführt.
  • Keine Einwirkungsmöglichkeiten beim Ablauf. Der Gerichtsvollzieher bestimmt die Termine.

Vorteile

  • keine Rechtskenntnisse sind erforderlich
  • die Räumung verläuft ohne Konfrontation mit dem Mietschuldner, Aggressionen des Mieters richten sich zumeist gegen den Gerichtsvollzieher 
  • der Gerichtsvollzieher übernimmt die meiste Arbeit
  • keine Schadensersatzansprüche gegen den Vermieter, die für die Räumung verantwortliche Person ist der Gerichtsvollzieher
  • der Gerichtsvollzieher stellt das Lager

 

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